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Jugendfreizeit – Eine Woche voller Magie und Zauberei

07.09.2019

In der letzten Woche der Sommerferien packten wir unsere Zauberstäbe ein und machten uns auf den Weg in ein magisches Häuschen tief im Schwarzwald, wo uns eine Woche voller wunderbarer Abenteuer erwartete. Dort angekommen fieberten wir gespannt der Entscheidung des sprechenden Huts entgegen, der uns einzelnen Häusern zuteilte, in denen wir die Herausforderungen der Woche gemeinsam bestreiten sollten.

Und diese Herausforderungen zeigten sich bereits am ersten Tag. Unsere Zaubermeister prüften unsere Fähigkeiten bei verschiedenen Aufgaben, die verstreut in einem magischen Wald lagen, auf Herz und Nieren. Unser Geschick und Wissen versetzten so manchen Meister in Staunen und am Abend besangen und feierten wir unsere herausragenden Triumphe gemeinsam bis tief in die Nacht hinein.

Der nächste Morgen brachte eine Lehrstunde im Bau eines eigenen Zauberhäuschens mit sich. In sprudelnder Kreativität entstanden wunderbare Modelle von magischen Schlössern und verzauberten Hütten, die nichts vermissen ließen. Am Nachmittag stand dann ein sportliches Turnier auf dem Programm. In Quidditch und Fußball zeigten wir, dass wir noch viel mehr als Zaubersprüche beherrschen. Gekonnt wurden unsere Zaubermeister so manches Mal ausgetrickst und der Ball routiniert in den verschiedenen Toren platziert. Abermals verblüfft von unseren vielseitigen Fähigkeiten führten uns unsere Zaubermeister bei Dämmerung in den angrenzenden magischen Wald, in dem leuchtende Zauberstäbe auf uns warteten, die wir begeistert aufsammelten und die uns die Nacht noch lange erhellten. 

Der folgende Tag brachte eine ganz besondere Challenge mit sich. Wir wurden dazu aufgefordert, unsere persönlichen, ganz speziellen Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Den ganzen Morgen über probten wir im Geheimen die faszinierendsten Zaubertricks, mit denen wir am Abend alle anderen verblüffen wollten. Doch bevor es so weit war, begaben wir uns am Mittag zuerst noch zu einem besonderen Ort, an dem jeder seinen eigenen Stein der Weisen suchen konnte. Aufgebrochen und geschliffen offenbarten diese Steine ihren Glanz und ihre Magie und begleiten uns nun auf unserem weiteren Weg. Am Abend zeigten wir dann, was jeden von uns zu einem unverwechselbaren Zauberer macht. In der Form von „Wetten, dass…“ stellten wir unglaubliche Behauptungen auf und bewiesen so manchem Zaubermeister, der uns eher skeptisch gegenüberstand, was wir tatsächlich auf dem Kasten haben. Natürlich kamen die kritischen Zaubermeister nicht so einfach davon, was uns in den nächsten Tagen neben lustigen Momenten allerlei Annehmlichkeiten einbrachte.

 

Auch der zweite Teil der Woche in unserem magischen Häuschen tief im Schwarzwald war voller wunderbarer Abenteuer, die diese Freizeit unvergessen machen sollten.

Der Mittwoch startete mit einer Lehrstunde in der hohen Kunst der Zaubertränke. Von Fledermausblut über Schlangenaugen bis hin zu Giftbrühe, kein Zauber blieb unversucht und überzeugte in seiner Wirkung. Am Nachmittag war dann unsere volle Kreativität für etwas gefragt, das unsere Zaubermeister geheimnisvoll mit „Temptatio Fabulae“ betitelten. Schnell stellte sich heraus, dass wir in einem Theaterstück in neue Rollen schlüpfen sollten und sofort machten wir uns eifrig an die Drehbücher für unsere besondere Aufführung. 

Unser Fleiß wurde am Abend mit einer Einladung ins unterhaltsame Hexenkino, und am nächsten Morgen mit einem Ausflug ins Schwimmbad belohnt. Dieses offenbarte sich als wahres Rutschenparadies und schnell machten wir die rasantesten davon unsicher. Wir rutschten um die Wette, versuchten gemeinsam, Geschwindigkeitsrekorde zu brechen und kämpften erbarmungslos gegen unsere Zaubermeister. Am Abend kehrten wir in unser verwunschenes Häuschen zurück und präsentierten unsere ganz eigenen Fabulae, magische Theaterstücke, die wirklich jeden zum Lachen und Staunen brachten. 

Der nächste Morgen startete erneut mit einer Lehrstunde – diesmal in der Kunst des Hexentanzes. Kritisch beobachteten wir unsere Zaubermeister, doch mit den ersten Schritten wich die Skepsis der Freude am Tanzen und ebegeistert wollten wir immer mehr Schritte ausprobieren. Irgendwann zog uns die Sonne nach draußen, wo wir ein letztes Mal die weiten Felder unserer verwunschenen Landschaft für Brennball, Völkerball und Co nutzten. Und damit war bereits der finale Abend einer wundervollen Woche angebrochen. Ein letztes Mal testeten unsere Zaubermeister beim traditionellen großen Preis unser Wissen, Geschick und unsere magischen Fähigkeiten auf Herz und Nieren. Für jede gemeisterte Disziplin sammelten wir Punkte, die jedoch von gemeinen Kobolden ständig wieder auf den Kopf gestellt wurden. Am Ende gingen wir alle als Gewinner aus diesem Spiel heraus und schliefen mit einem lachenden und einem weinenden Auge ein, wissend, dass uns der nächste Tag wieder in unseren Alltag zurückbringen würde.

 

 

 

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Kontakt:   Judo-Sport-Club Karlsdorf-Neuthard e.V.

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